So hatte ich es zumindest geplant. Ich alleine im Camper nach Dänemark, für eine Woche.
Wenn das reibungslos klappt, ja dann schaffe ich doch auch drei Wochen alleine nach Norwegen. Aber Pustekuchen, die Pläne ohne die Familie gemacht. Und so wurde aus meiner Jungfernfahrt plötzlich eine Drei-Generationen-Reise mit meinem Junior und meinem Vater. Im Nachgang das Beste was wir nach einem schweren Jahr 2025 tun konnten und was uns als Familie weiter zusammengeschweißt hat.
Aus einem Camper wurden zwei, ein kleiner Hymer Grand Canyon Cross Over und ein großer Hymer ML-T Crosstrail, beide fast noch jungfräulich und im Team perfekt für unser Vorhaben. Mit dem Kleinen wollte ich auch nach Norwegen, insofern war es für mich dann doch wie ein Test. Junior und Papa hatten keinerlei Camping-Erfahrung (haben aber natürlich schnell alle Handgriffe und Tricks gelernt).
Ich hatte im Vorfeld noch nicht viel geplant oder mir Gedanken gemacht, dass wollte ich eigentlich spontan unterwegs entscheiden, aber mit der Familie im Gepäck war mir das dann doch zu unsicher. Also habe ich eine Route geplant, für mich mit ein paar neuen Highlights, für den Junior nicht zu langweilig und für meinen Vater auch ein wenig dem Alter entsprechend. Es sollte schließlich für jeden was dabei sein. Freistehen ist in Dänemark eh keine Option, ich wollte mit den Übernachtungsplätzen eigentlich flexibel bleiben, aber in dieser Konstellation habe ich dann doch alle Camping- und Stellplätze im Vorfeld ausgesucht und gebucht. Das hat mir unterwegs natürlich auch Zeit erspart, es gab kein „schon alles belegt“ und somit keine bösen Überraschungen.